Annette Rapp: «Es geht nicht, dass der Staat die Privaten kon­kurrenziert»

Shownotes

Seit 1. Januar 2026 als CEO tätig: Annette Rapp leitet in fünfter Generation das Basler Familien­unternehmen Rapp AG.

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00:00:05: Wirtschaft und Air.

00:00:06: Losen Sie das Wirtschaftsgespräch in luftiger Höhe mit Persönlichkeiten aus der Region Basel, exklusiv im Gondeli von der Wasserfallenbahn Zweigolzweil, eine Kooperation von Prime News unter Handelskamern bei den Baseln, die Impulsgeberinnen und Stimmen für die Wirtschaft in der Region.

00:00:32: Sie kennt ihre Firma vor der

00:00:34: Pieke auf.

00:00:35: Dann hat Ratte Ausbildung zur Hochbauzeichnung gemacht, war Bauleiterin und schaffte in verschiedenen Funktionen bis sie in diesem Jahr der CEO-Bosch von Planungs- und Beratungsunternehmen RAP übernommen hat.

00:00:48: Der familiegeführte, hundertrissig jahralte Traditionsbetrieb mit vierhundert Angestellten in fünfter Generation zu leiten, ist mit vielen wegweisenden Entscheidungen verbunden – nicht nur wegen neuen Technologien, der Digitalisierung unter künstlicher Intelligenz sondern auch wegen der Konkurrenz durchstart.

00:01:07: Die Verwaltung zahlt höhere Löhne die in der Privatwirtschaft Snowhouse gelernt haben.

00:01:13: Ein Phänomen, das dann nicht ab in dieser Sendung

00:01:16: anspricht

00:01:16: und kritisiert.

00:01:18: Im Wirtschaftonär reden wir auch über den Fachkräftemangel in der Region Basel, Nachhaltigkeit im Bauwesen und über die Werte eines Familienunternehmens.

00:01:29: Ganz herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Wirtschaftonäher aus der schönen Region der Wasserfalenbahn.

00:01:35: Mein Name ist Christian Kell und mir heute Gast ist Der CEO der Firma RAP AG, der sehr bekannte Technik und Dynamik, die sich spezialisiert hat.

00:01:46: Schon seit vielen Jahren, über hundert Jahre auf Planung und Beratung.

00:01:50: Frau Annette RAP, ganz herzlich willkommen!

00:01:52: Danke vielmals für diese Einladung.

00:01:55: Genau ich habe gesagt, Region Wasserfall, aus dem Gronderlein.

00:01:59: Es ist heute so wunderschönes Wetter, dass wir entschieden haben das mir darauf verzichten hier ins Bein zu steigen sondern einfach an unseren schönen Banken.

00:02:07: Das Gespräch führe ich oft, das ist auch in Ihrem Sinn.

00:02:10: Das

00:02:10: ist sehr im Sinne, dass ich nicht mit Höhe und nicht so wahnsinnig sicher bin, ist es für mich auf dem Band viel angenehmer.

00:02:19: Sie sind seit dem ersten Januar als CEO tätig?

00:02:22: Was ist die entscheidende Funktion anzutreten?

00:02:25: Sie haben sicher keine mehr Freizeit als weniger.

00:02:28: Nein,

00:02:29: das stimmt!

00:02:30: Ich war ja schon seit über zwei Jahrzehnte Bei der Firma Tätig habe ich meinen Laufbank gemacht, mein Wertegang und meine Prüflichen.

00:02:40: Ich habe über diese Zeit die Firmaschätze gelernt und aufgehoben immer toll gefunden.

00:02:48: Darum bin ich auch immer bei der Firma gelebt.

00:02:52: Im Laufe der Zeit natürlich ist die Identifikation noch mehr gestiegen und auch die Lust daran in dieser Firma durfte.

00:03:02: mitgestalten, bis ich jetzt eigentlich letztes Jahr dann gefunden habe.

00:03:07: Es ist für mich auch der richtige Moment, um diese Funktion als SIO zu übernehmen und auch den Eindruck haben, dass es jetzt der richtige moment ist und mit einer entsprechenden Erfahrung und einem tiefen Wissen, das ich auch über die Firma sammle, meinen Beitrag leisten

00:03:29: möchte.".

00:03:29: Bevor wir noch eines haben zu sagen zur Firma, sich noch mehr als Person

00:03:32: zu sein.

00:03:32: Ja ich bin in der Region aufgewachsen und muttend.

00:03:37: Ich habe eine Lehre gemacht als Hochbauzeichnerin bei denen nach den ersten Boren abverdienen ein bisschen in die Bauleitung kam.

00:03:48: das heisst der Hochbau hat mich an sich immer interessiert.

00:03:52: Das Planenbauen Aber dann eben auch vor allem als Bauleitung organisieren.

00:04:01: Ich will aber gerne noch ein bisschen generalistischer werden, habe eine Weiterbildung gemacht und während dieser Weiterbildung bei der Firma abgeschockt.

00:04:11: Ganz klassisch als ein Art Studentenjob, um bei den Händen zu bleiben in den Aufgaben gewachsen.

00:04:20: Und dann auch ein bisschen natürlich, das Berufsbild hat sich dann verändert.

00:04:25: Aber was bliebend ist, ist an sich der Teil von die Verantwortung zu übernehmen und zu organisieren, mit Menschen zu arbeiten.

00:04:36: Das ist das, was mir vor allem immer inspiriert wird.

00:04:39: Also nach einem Tag haben Sie alle Stufe kennengelernt.

00:04:42: Sie kennen die Firma in und auswendig.

00:04:46: Meine Frage ist jetzt mal, ob die Firma erweitert.

00:04:48: Ich kenne viele Leute vom Namen.

00:04:50: Wie würden Sie in wenigen Worten der Firma schreiben?

00:04:52: Wie Sie gesagt haben, sie ist fast hundertrissig Jahre alt mittlerweile.

00:04:55: Sie ist entstanden als Bauunternehmung von meinen Vorfahren, die sich dann immer weiterentwickelt haben – von Bauen lange Zeit im klassischen Engineering-Wesen also Bahn-, Stross-, Verkehrsplanungen.

00:05:11: und dann hat sich diese Firma in den letzten In den vergangenen Jahren hat sie sich diversifiziert und ist heute ein integrales Planungs- und Berotungsfirma, das sich um alles, wo wir letztendlich unsere Lebensräume sind.

00:05:28: Wir bewegen uns dort, in der wir arbeiten und wohnen im Hochtiefbau, Infrastrukturbereich, Energie-, Umwelt-, Mobilität.

00:05:38: In diesen Themen ist sie tätig!

00:05:40: Wie viele Angestellte haben Sie?

00:05:41: Was sind die Dimensionen, wo haben sie überall Büros und was noch nicht?

00:05:44: Ja.

00:05:45: Also der Hauptsitz ist in Basel immer noch am gleichen Fleck oder auf dem gleichen Flecken wie hier ganz früher einmal diese Firma gebründet worden ist an den Hochstoß.

00:05:56: Wir haben gut vierhundert Mitarbeitende, die bei Rapp tätig waren.

00:06:01: Hauptsächlich natürlich in der Region Basel auch noch im Pransitlager, was auf dem Drehspitz ist gerade auf Baselbieterboden.

00:06:12: Und sind aber noch in Zürich bei Bern, Langquart und ... Ja, Zürich.

00:06:21: Wir sind bei Affoltern am Albis Büros und haben unterschiedliche Teams mit unterschiedlichen Expertisen.

00:06:28: Also hat es in Basel einen gewissen Filial oder Standort?

00:06:32: Genau.

00:06:33: Ganz spezifisch hat es dann auch noch im Süddeutschen Raum, also in Weilam-Rein und Freiburg.

00:06:39: Es gibt noch Büros, die sich vor allem im Aschnur- und Verkehrsplanungsteil beschäftigen.

00:06:47: Gut!

00:06:47: Wir haben im Vorgesprache ein paar ... Die Themen definiert und wollen darauf eingehen.

00:06:51: Das werden wir jetzt machen, versuchen uns auch schön in die Zeit zu bleiben.

00:06:55: Der Richter ist ja noch wichtig.

00:06:56: Die meisten Aufträge, die sie bekommen, sind hier vom öffentlichen Auftraggeber oder der privaten?

00:07:02: Wie ist das?

00:07:03: Also es ist ja der Vorteil von unserer Firma, dass wir sehr breit aufgestellt sind mit unserem Leistungsspektrum.

00:07:08: Das heisst, es ist eigentlich ein sehr ausgewogen Auftraggerber im Aus- und Privatbereich aber eben auch aus der öffentlichen Hand, Industrie, Gewerbe... Das hat die Vorteile, dass es sehr ausgewogen ist, wenn es einmal neu mehr nicht so gut läuft.

00:07:22: Dass man dann anders wieder hinterher auch Leistungen braucht.

00:07:27: Aber ein grosser Teil ist natürlich auch von der öffentlichen Hand.

00:07:31: Vor allem im Tiefbau Astra, also je nachdem Kantonalie oder Bundesstraßenwesen gemeint.

00:07:42: Und im Hochbau ist es schon vor allem.

00:07:44: dann auch natürlich, da sind es auch vermehrte private Firmen in der Strecke, die uns wieder einstigend beherrschen.

00:07:54: Wenn man aus dem Haus rausläuft und in den Stadt oder in der Stadt ist, man sieht überall Ausstelle also ich kann das einfach nicht sehen, hat andere auch.

00:08:02: aber das heisst ja sie wird gebaut.

00:08:04: Es gibt Veränderungen, die Gesellschaft mit Digitalisierung verändert sich, haben Sie Hochkonekturen?

00:08:12: für das Schlusszeichen ein blühendes Gewerb aktuell?

00:08:18: Vermeintlich würde man meinen, dass es mehr baut.

00:08:22: Das ist doch mehr Freude zu uns natürlich.

00:08:25: Wir sind auch in allen... Die Leistungsphase eines Bauprojekts ist in ihrer Art tätig.

00:08:31: Das fährt häufig auch an, bei den konzeptionellen Phasen, die man noch keine Packer sieht und auch noch keinen Stau verursacht mit irgendeiner Baustelle.

00:08:39: Es ist ein grosses Teil der Arbeit passiert ja bevor überhaupt umgesetzt wird.

00:08:44: Und nachher kommt dann diese Phase von der Bauleitung, wo natürlich mehr involviert sind und auch verantwortlich das Baustellereibigslos funktionieren kann.

00:08:56: Es ist so, dass die öffentliche Hand Baustellen generiert und wir froh sind darum.

00:09:08: Aber auch hier natürlich, mir schon immer wieder in der Sorge waren es mehr oder weniger?

00:09:16: Jetzt ist ja eine ganz grosse Frage.

00:09:18: Man muss mit diesem Anfang finden Sie in der Region Basel genügend Leute, wo auch diese Qualifikationen, die sie brauchen?

00:09:27: Das ist ein Teil extrem kompliziert und komplex.

00:09:30: Sie schieben auch auf der Webseite, das ist die Zitat von jemandem, der in Karte beinenschaftet, dass eigentlich die Digitalisierung für die Planerinnen und Planern sehr, sehr anspruchsvoll ist.

00:09:40: Wie ist jetzt das im Regionbasis?

00:09:41: Als Unternehmung fühlen sie sich wohl, haben es genug Leute?

00:09:44: Also es ist so, nein wir haben nicht genug Leute zu sagen.

00:09:47: Wir könnten mehr vor allem im Verkehrs ... Im Planungs-Teil können wir mehr leisten und mehr Leute halten.

00:09:56: Es ist tatsächlich so, dass es in diesem Berufsbild schwierig ist zum Menschen zu finden.

00:10:02: Das ist klassisch, wenn man hier eine Ausbildung macht mit einer Lehre oder eine Spezialisierung von der Hochschule?

00:10:07: Ja,

00:10:08: man ist an der ETH und studiert die Bauernstuhlwesen.

00:10:11: Man macht sie über den Berufsweg von der Lehre und dann geht man an eine Hochschul und studieren noch.

00:10:23: Da gibt es ganz verschiedene Wege und es gibt auch ganz verschiedenste Berufsbilder, die bei uns arbeiten.

00:10:27: Aber es ist natürlich klar, dass eine Tragwerksplanung, das ist fundiert gelehrt, da braucht es eine entsprechende Ausbildung.

00:10:36: Das kann man nicht als Quereist liegen oder zumindest nicht von Anfang an.

00:10:40: Und das heisst, dass es Leute finden und Fachkräfte finden, ist schwierig und in der Region war es natürlich ein Nachteil.

00:10:49: Wir sind nicht in Zürich, wir haben nicht Etihad.

00:10:53: Das heisst Etihad-Abgänger wenn sie von Basel sind, dann sind sie vielleicht mal nach Zürich oder nach Lausanne an der EPFL studieren und können eventuell gar nicht unbedingt zurück in die

00:11:06: Regierungsstationen.

00:11:10: Und auf der anderen Seite gerade auch natürlich im Dreh-Länder-Ecke, wo wir schon auch davon profitieren, dass natürlich auch Grenzgängerinnen bei uns tätig sind Es ist sicher irgendwo zumindest eine Hürde.

00:11:28: Für uns ist es schwierig, einfach aufgrund der Menge von Personen, die überhaupt auf den Markt sind und das Tolle an sich ist, dass ganz viele tolle Leute in diesen Büros auch tätig sind und sehr loyal, so wie bei uns aber natürlich auch bei den anderen.

00:11:51: auch sehr viele langjährige Mitarbeitende, die neu mehr arbeiten.

00:11:55: Und in Vergleich zu anderen Branchen sicher auch wenig wechselt Bewegung und das hat auch Vorteile.

00:12:04: Was würde uns denn – wenn wir jetzt das so sagen können – sich wünschen von den Standortbedingungen, wenn es um das geht?

00:12:11: Was könnte sich verbessern in der Region?

00:12:13: Das ist oft das Thema, was wir darüber reden.

00:12:15: Sie brauchen gute Rahmenbedingung, sonst können sie gerade so gut auch gut ... Wenn wir das wissen wollen, aber in Zürich hat es die Hauptzeit.

00:12:23: Und dort expandieren.

00:12:25: Wie ist denn das?

00:12:26: Was wäre der Punkt?

00:12:27: Ich glaube, es sind verschiedene Sachen.

00:12:28: Das eine ist, dass Ausbildung geschaffen wird und diese Leute nicht unbedingt lernen möchten, damit sie auch in einer Region bleiben können, wo sie ihre Wurzeln haben.

00:12:41: Das heisst, gute Ausbildungen ermöglichen.

00:12:44: Verstehen Aufträge an Firmen?

00:12:46: Es

00:12:47: ist einerseits ein Aufgabe der Firmen, aber auch von den Berufsbildungsinstitutionen und Fachhochschulen, Universitäten

00:12:58: etc.,

00:12:58: dass es attraktive und genügend Lehrgänge gibt.

00:13:07: Ja, genau.

00:13:07: Und vor allem die Industrie oder den Dienstleistungsbetrieb haben Bedarf und nicht Ausbildungswege, das schlussendlich niemand braucht.

00:13:15: Also es ist eigentlich eine Botschaft an Fachhochschulen zum Beispiel in der Region?

00:13:19: Ja also dass man dort

00:13:21: attraktiv bleibt und Leute in dieser Region ausgebildet werden.

00:13:25: Das ist der eine Punkt unter anderem Punkt für dich dass es Wohnraum gibt, dass es Entwicklungschancen gibt, attraktive Freizeit-Ramenbedingungen haben.

00:13:41: Dass sie eben auch in einer Region bleiben.

00:13:43: Und haben Sie hier bei Ihren Mitarbeitern mit den Jungen das Gefühl, dass das ein Problem ist?

00:13:48: Dass man hier eigentlich lieber im Zürich wohnt?

00:13:51: Es ist noch so, wo man sich hin bewegt hat sehr oft ... andere Gründe wieder Arbeit geben.

00:14:00: Oder man verliebt sich, oder man hat Verwurzungen, wenn man anders steht.

00:14:04: Das treibt auch mehr zu den Bergen hin.

00:14:07: Keine Ahnung, es gibt viele Gründe.

00:14:09: Es gibt ja auch viele, die nach Brasil kommen, um zu arbeiten.

00:14:12: Aber ich glaube, was wir dazu beitragen können als Firma ist, dass wir einfach attraktive Arbeiten ... Bedingungen haben und der tollen Arbeitgeber sind.

00:14:23: Und den tollen Arbeitgebers sind wir eben nicht nur damit, dass man für arme Bedingung arbeitet wie wir miteinander umgehen, was ein sehr wichtiger Punkt ist, sondern auch, dass wir tolle Projekte haben und Aufträge haben und attraktive Aufträge hat, die Leute bei uns gerne arbeiten und ihre Herausforderung auch wahrnehmen können.

00:14:45: Sie haben sich gesagt, Stichwort attraktiven Arbeitgebern?

00:14:49: Es ist ein großes Thema auch in den Medien immer wieder, dass wenn man die Statistik anschaut der Staat auch gerne möchte einen attraktiven Arbeitgeber sein und Löhntzahlen, wo bis zu zwanzig Prozent höher sind als Löhnen, die in dieser Branche an der Privatwirtschaft bezahlt werden.

00:15:06: Das ist ein Politikum.

00:15:08: Ich würde gern Sie fragen Wir haben das auch geredet im Vorgespräch.

00:15:11: Wie erleben wir es sein?

00:15:13: Ja, das ist für uns tatsächlich ein grosses Thema.

00:15:16: Es ist mitunter sogar ein Problem, dass natürlich auch bei uns Personen auf die andere Seite, also auf den Auftraggeberseiten quasi wechseln.

00:15:32: Unter anderem auch wegen dem Lohn oder der Bedingungen hat man tatsächlich andere Voraussetzungen auch, was die Auftragsakquisition anbelangt und natürlich bei uns jeder gefordert ist dort auch mithelfen.

00:15:49: Also das ist schon an sich etwas wo wir feststellen dass Jobs vielleicht auch aufgebaut worden sind oder sich etabliert haben und wir Leistungen anbieten dürfen für die öffentliche Hand, dass plötzlich eine Angebote oder eine Leistung beim Kanton, beim Staat, bei einer Gemeinde selber anbotten werden.

00:16:11: Und dann kann dazu führen, dass Personen abwandern oder übersiedeln auf die andere Seite.

00:16:19: Was ich sehr kritisch sehe ... die Personen ausbilden, die uns Expertisen entsprechend arbeiten.

00:16:31: Das ist nie schön, wenn sie etwas arbeiten und dann verlieren Sie es wieder.

00:16:37: Und danach zum Start, als man das Gefühl hatte ... Es ist nicht richtig für die Wirtschaftsleistung, die dort aufgebaut werden, die eigentlich vorher in der Privatwirtschaft waren.

00:16:51: Man kann es ja auch etwas deutlicher sagen.

00:16:53: Der Staat, den mit Steuergärten finanziert ist, bietet Löhne an, wo die Bedingungen an, die der Private am Erd so nicht erbringt.

00:17:04: Tatsächlich ist das eine sehr grosse Herausforderung.

00:17:08: Wir haben einfach den Vorteil ... Eine harte Parole bietet, dass wir eben eine Familienunternehmen sind.

00:17:20: Nicht mit dem partnerschaftlichen Umgang, das man beim Staat nicht hat.

00:17:27: Aber es ist tatsächlich, oder ich glaube einfach fest, in der Privatwirtschaft braucht es noch ein bisschen ... oder herrscht ein bisschen doch eine andere Grufe, oder eine andere Kultur.

00:17:39: Und ich glaube wenn man das sucht und man das möchte dann findet man das bei uns.

00:17:43: Dass man für etwas sich bewegt und für etwas geht was mit den Leidenschaften hinter ist.

00:17:52: Gut, darf ich Sie hier noch fragen um dieses Thema abschliessen?

00:17:55: Was erwartet du eigentlich von der Politik in diesem Zusammenhang?

00:17:58: Das ist ja kein Dänse die kann so nicht weitergehen.

00:18:00: Das ist schon ein Studierende.

00:18:01: angeschaut wird es immer wie mehr.

00:18:03: Der Staat ist mehr gewachsen als die Privatesektor.

00:18:06: Das geht eigentlich auch nicht, das ist keine gute Entwicklung.

00:18:09: Was würdest du sagen?

00:18:11: Ich glaube, dass man es bewusst sein muss stärken und ich freue mich darüber, dass diese Diskussion langsam, habe ich das Gefühl sie kommt ins Rollen.

00:18:22: Politikerinnen und Politiker sind gut beruht, wenn sie sich dessen bewusst sind.

00:18:28: Weil ich meine, wer schlussendlich bringt die Wirtschaftsleistung?

00:18:31: Aber verab, ich stelle das Bewusstsein nicht fest!

00:18:34: Ja, ich glaube eben dass jetzt... also ich stell fest, dass es mit... dass Diskussionen breiter werden, dass sie ... dass es irgendwo schon auch Vorstöße gibt.

00:18:44: Und ich glaube, man muss dort aber auch noch mehr tun.

00:18:46: Nein, das geht gar nicht in die Warsestadt.

00:18:47: Alle haben eine Lohnenhöhle.

00:18:48: Also wir hätten eigentlich, wenn der Polizei eine Lohne hat, jetzt hätte man einfach alle eine Löhne.

00:18:51: Das würde ja in der Privatwirtschaft nie vorkommen!

00:18:54: Das würde

00:18:54: es nie geben?

00:18:55: Das würden wir uns auch nicht können.

00:18:56: Denken Sie auch allen eine Lähnenhöhle, wenn jemand in einem Sektor mehr Lohns hat?

00:19:00: Das gibt's

00:19:01: nicht?!

00:19:01: Nein, weil das ist der Unterschied, dass wir natürlich ... Betriebswirtschaftliches Korsett, wo uns etwas ermöglicht oder nicht.

00:19:11: Aber zurück zu Ihrer Frage.

00:19:14: Es muss noch mehr gehen und ich hoffe mir, dass die Stimmen in der Politik lauter werden, bei denen Tendenzen umkehren können.

00:19:24: Und für das braucht es Diskussion auf jeden Fall

00:19:28: stark.

00:19:29: Gut, da darf man mal gespannt sein, ob es weitergeht.

00:19:30: Jetzt haben Sie mir gesagt, Ihre Herausforderung auch als CEO ist es, auf der einen Seite eine Traditionsbewusstseinunternehmen zu sein.

00:19:40: Aber auf der anderen Seite auch neue Wege zu beschreiten.

00:19:44: Das finde ich recht herausfordert.

00:19:46: Beschreibe Sie mal, wie Sie das sagen!

00:19:53: Was es konkret bedeutet?

00:19:54: Ich bin

00:19:55: auch darüber überzeugt, dass die Firma nicht heute hier wäre, wenn sie sich nicht ständig verändert hat.

00:20:02: Das ist bei jeder Firma, die es schon so lange gibt und das gibt mir zur Versicht, dass wir das auch weiterhin in der Suche werden können machen und müssen machen weil sonst ... Es ist ja wie eine Wechselwirkung von müssen und wollen und dürfen.

00:20:18: Darum glaube ich schon, dass wir offen bleiben müssen für neue Lösungen.

00:20:22: Dass wir auch innovativ bleiben können.

00:20:25: Wir müssen nicht die Welt neu erfinden oder andere Dinge abschneiden, was sich bewährt haben muss man nicht.

00:20:33: Aber wir müssen offen sein für Wandel und vor allem für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber auch Aufträge mitnehmen.

00:20:45: Darf ich das noch ein bisschen konkretisieren?

00:20:47: Das ist mir jetzt ein wenig allgemein.

00:20:48: Das meinte ich noch vollziehen, aber heisst es zum Beispiel, dass sich Ihre Branchen aufgrund der Digitalisierung oder auch den Einsatz von Künstlerintelligenz revolutioniert?

00:20:59: Mögen Sie vieles bald nicht mehr oder ganz neu investieren, um dabei zu bleiben?

00:21:05: Was sind die Herausforderungen, die

00:21:09: Sie haben?

00:21:10: Wir investieren vor allem auch in Wissen- und Wissenstransfer.

00:21:16: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, gerade im Hinblick auf Fachkräfte, Mangel und dass man mit diesen Ressourcen und Kapazitäten, die man hat, möglichst viel leisten und erreichen kann.

00:21:27: Und da kann uns sehr viel helfen.

00:21:31: Man wäre blöd, wenn wir jetzt Angst haben.

00:21:34: Der Arbeit wird schon in den nächsten Jahren verändern, dass man sie als Hilfsmittel brauchen kann.

00:21:41: Dass es uns auch viel dienen wird und dass vielleicht jemanden, der heute eine Leistung macht, in Zukunft noch einen Koordinativen ändert.

00:21:51: die übergeordnete kommunikative Rolle spielt.

00:21:55: Brauchen wird es uns immer.

00:21:57: Das habe ich gerade mal gefragt,

00:21:58: da bin ich feststübt.

00:21:59: Ja das ist die entscheidende Frage, was ich auch nicht muss immer stellen.

00:22:02: Es gibt ja viele Diskussionen in der eigenen Branche.

00:22:04: Ich sehe das genau gleiche sein aber es ist nicht schon so.

00:22:07: Also wenn jetzt jemand ... also ich bin alleine, aber wenn jetzt irgendjemand eine Planung macht heute Dann braucht man eine gewisse Zeit.

00:22:13: Wie ist es bei Ihnen, wenn ihr die Planung in zwei Jahren macht und den Einsatz von KI braucht dann gar nicht mehr?

00:22:18: Oder braucht es noch eine halbe Zeit?

00:22:19: Wie entwickelt sich das?

00:22:21: Es ist in der Tat so, dass wir gerade im Moment sehr stark darüber überlegen sind wie entwickelt sich auch ein Geschäftsmodell, wo man letztendlich bezahlt ist, in dem Sinne, wie viele Stunden arbeiten an einem Auftrag.

00:22:36: Und wie gesagt, wenn man investiert ... Dann darf es nicht passieren, dass man am Schluss einfach weniger Ertrag hat.

00:22:47: Man muss die Investition im Prinzip dann auch wieder zurückbekommen.

00:22:50: Also müssen wir uns dort schon gut überlegen wie finden wir Lösungen?

00:22:54: und ich glaube das ist auch die ganze Planungsbranche letztendlich auch gefordert sich hier Gedanken zu machen um das auch zu spiegeln und um zu besprechen mit Auftraggebern.

00:23:06: Sie sagen Auch auf ihrer Webseite, dass sie sich vermehrt auf eine resiliente Geschäftsmodelle konzentrieren wollen.

00:23:16: Und dann habe ich gedacht okay das ist interessant aber was heisst Resilient in einer Zeit wo alles sich verändert?

00:23:22: Ich glaube das hat damit zu tun... Das hat mit dem zu tun woher wir es kommen können oder?

00:23:32: Es gibt tatsächlich Aspekt wo man wahrscheinlich sagt ich nehme zum Beispiel von einem Brug das ein Brug hebt Das wird immer, dass die Gesetzesgebung von der Brücke hat, das Stadion funktioniert, verändern kann ich nicht.

00:23:52: Das ist eine physikalische Gesetzgebung etc.

00:23:56: Ich glaube, dass sich Sachen verändern werden, aber im Grunde genommen ... ganz viel von uns und davon, was unser Businessmodell auch zu gründlich ist.

00:24:11: Und dass wir attraktive Lebensräume schaffen wollen und dort unseren Beitrag leisten wollen, damit sich die Positiven entwickeln und für die zukünftige Generationen attraktiv sind.

00:24:24: Sie sagen eigentlich im Kern wird niemand das Gleiche machen, wenn man es immer gemacht hat.

00:24:28: Im Schluss baut man ein Brück und die muss heben.

00:24:31: Ja genau!

00:24:32: Bei uns ist der Schlussmoment auf Journalismus?

00:24:34: Das ist ja etwas anders.

00:24:35: Am Schluss ist das der Kern?

00:24:37: Ja, genau und hoffentlich immer noch guter Journalismus.

00:24:40: Man macht ihn vielleicht trotzdem anders... Genau!

00:24:42: Man macht ihm anders aber der Kern, den Auftrag ist die gleiche.

00:24:46: Der gute Journalismus ist vielleicht in zehn Jahren tatsächlich anders.

00:24:53: Es ist eine hochinteressante Zeit und alles verändert sich wie wir in der Mobilität unterwegs sind, wie wir Energieverbrauch haben Lebensgewohnheiten.

00:25:05: Und das ist auch etwas, was sie sich vorgenommen haben.

00:25:07: Also eine Zeit ist, dass sie einen bewussteren Umgang mit der Energie fördern wollen.

00:25:12: Das ist ein Firmenphilosophie aber das ist natürlich auch im Auftragsverhalten, was Sie haben mit den Kunden.

00:25:17: Gegen den Schluss dieser Sendung kann man das vielleicht noch ausführen und wenn man in die Iran-Krise nach schaut, finde ich es entscheidend, dass man nicht abhängig ist von irgendwelchen Importbeschluss.

00:25:28: Bei Ihnen, wie meinen Sie das?

00:25:30: Ich glaube wir können

00:25:31: ja... die Welt.

00:25:34: nur in ganz kleinen Stückchen oder in kleinen Elementen können wir einen Beitrag leisten.

00:25:42: Ich glaube, in allen Türen versuchen wir zu überlegen was für eine Auswirkung langfristig ist.

00:25:51: und wir haben ein Geschäftsmodell das mit den Verkursabhängen Wärmenkostenabbrechnungen sehr stark quasi auch im Kern der Idee die Ressourceneffizienz drinliegt, wo wir mit unseren Leistungen an sich auch einen Beitrag leisten können, dass eben auch der dritte oder dritte sparsamen Umgang haben.

00:26:14: Aber ich glaube selbst auch bei uns im Unternehmen sich immer wieder zu überlegen braucht es das.

00:26:20: Wir sind unsere Hauptsitze sanieren in den nächsten zwei Jahren auch dort wieder zu belegen.

00:26:26: Wie machen wir das?

00:26:28: Was ist wirklich nachhaltig?

00:26:29: Das ist unser sehr grosses Anliegen.

00:26:31: Und ich glaube, das haben wir eine Art wie Verinnerlichte, um es fallt mir immer schwer, ein konkretes Beispiel zu bringen.

00:26:40: Weil ... Es ist so eine Art ... Das

00:26:42: ist Ihre Idee noch.

00:26:43: Ja und es ist eben immer noch ... Wir versuchen einfach auch im Kleinen zu machen und gar nicht unbedingt so der grosse Wurf.

00:26:49: Und ja, das glaube ich fast sehr gut zusammen.

00:26:55: Das ist ein tolles Job, aber sicher auch eine, die mir sehr viel Verantwortung hat.

00:27:00: Und gerade so Leute, die einen solchen Job haben, wollen wir gerne fragen.

00:27:04: Die Börden, die man hier übernimmt ... Jetzt den Tag, wo sie finden, ah!

00:27:09: Was habe ich immer hier auch da?

00:27:10: Wie ist das bei Ihnen?

00:27:14: Also... Ich bin schon lange in dieser Firma und hatte genug Zeit, um mir ein Bild zu verschaffen was diese Funktion für mich bedeutet.

00:27:27: dass ich mit diesem gut kann umgehen.

00:27:31: Das hat v.a.

00:27:32: damit zu tun, dass sich in dieser Firma zusammenarbeiten und das einfach in den Gremien und in meiner Geschäftszeitung im Verwaltungssort bis zum Mitarbeitenden der Managementführungs-Kader.

00:27:48: Ich kenne diese Personen sehr gut.

00:27:53: viele von diesen vierhundert Menschen sehr gut kennen.

00:27:56: Und das gibt mir Vertrauen, die ich weiss, dass ich nicht alleine bin und darum kann ich mit dieser Belastung an sich sehr gut umgehen.

00:28:05: Natürlich ist eine Führungsfunktion über einen Familienfirma, der die Mehrheit bei meinem Familienaktionariat schon relativ ... Man kann sich vorstellen in fünf Generationen hat es eine Breite.

00:28:21: Das ist auch eine Verpflichtung, die man einnimmt.

00:28:25: Ist sicher auch ganz andere Kulturen an seiner, ich sage es mal, anonymisierten und präsokatierten Unternehmung?

00:28:31: Genau!

00:28:32: Und auf der anderen Seite hat's gekocht... Wir kennen einen Ande.

00:28:37: Man kann miteinander schwätzen und solange mehr der Dialog mit allen verschiedenen Steak-Holdern führen kann.

00:28:45: Habe ich den Eindruck, dass das sehr gute Voraussetzungen sind?

00:28:49: für das Erfolger ist können zu machen.

00:28:51: Sehr gut!

00:28:51: Letzte Frage, was wünschen Sie sich für dieses Jahr?

00:28:55: Ja... Das klingt banal aber ich wünsche mir dass ich weiterhin mit viel Freude in diesen Datikaten aufgehe und dass es unserer Firma gelingt.

00:29:08: Möglichst inspirierende Arbeitsplätze und Leistungen dürfen zu bringen wo alle Seiten viel Freud haben dran.

00:29:17: Wunderbares Schlusswort.

00:29:18: Darab, ganz herzverdanken, haben Sie Zeit noch?

00:29:20: Hier am wunderschönen frühen Sommerlichen Tag.

00:29:23: Danke vielmals!

00:29:23: Wiederhin ganz vielen

00:29:25: Dank.

00:29:26: Das wäre es für diesen Ausgub von Wirtschaftern eher das Ende, bei dem wir in Kooperation mit der Handelskammer beide Barsen machen und Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft vorkommen, die erzählen was ihnen wichtig ist, was sie brauchen, dass sie einen Erfolg haben und welche Innovationen sie Verfolgen anstreben, damit wir hier viele Arbeitsplätze weiterhin in der Region haben.

00:29:45: Die Sendung kann man lösen.

00:29:46: Einerseits auf Spotify als Podcast und Apple-Podcast und am besten auf prynews.ch.

00:29:53: Ein hochinteressanter, super gut gemachter, unabhängiger Newspotal für Basel.

00:29:57: zum Schluss noch eine Eigenmärbung kann ich nicht schaffen.

00:29:59: Das wird's sehen!

00:30:00: Alles Wittrin.

00:30:01: Schönen Tag.

00:30:01: Adieu miteinander!

00:30:08: Losen Sie das Wirtschaftsgespräch in luftiger Höhe mit Persönlichkeiten aus der Region Basel, exklusiv im Grunde von den Wasserfallenbahnen Zweigolzweil.

00:30:17: Eine Kooperation von Prime News und Handelskammer bei Basel – die Impulsgeberin und Stimme der Wirtschaft in der Region.

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